Mohrenmakis und Co. im Dresdner Zoo

Einen Tierpark wie in Dresden mitten in der Stadt zu haben ist praktisch. Zwar ist der Leipziger Zoo größer, aber der Dresdner besticht durch seine leichte Anfahrt und die Nähe zu den Tieren. Der Zoo ist viertälteste Zoo in Deutschland, leider wurden im Krieg viele Gehege und Häuser unwiderruflich zerstört. Dresden hat viele Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Der Zoo hat noch eine Besonderheit: die besonders vielen asiatischen Tiere. Beliebt sind die auf Sumatra beheimateten Orang-Utans, Rothunde, Kleine Pandas, Schneeleoparden, Buntmarder oder Takine (‚Ziegenrinder‘).
Jeder Besucher sollte die Elefanten und Giraffen sehen. Man kann sie ja eigentlich gar nicht übersehen. Die Elefanten gelten in Asien auch als Glückssymbole. Sie stehen für Weisheit und natürlich auch für Kraft und Stärke. Es gab hier 2006 sogar ein hier geborenes Elefantenbaby!katta
Äußerst stolz, so las ich im Zoo, sei man aber auf die Dresdner Koalas. Putzig sind sie in der Tat. Sie sehen so friedlich und freundlich aus. Man will sie am liebsten einmal streicheln oder im Arm halten.
Der Zoo sagt von sich, dass er die Anzahl der Tiere im Vergleich zu früher stark reduziert hat. Das klingt zunächst schade, dient aber dem Artenschutz. Das wiederum finden sicherlich alle Zoobesucher wichtig. Da die Tiergehege nah beieinander liegen und nicht als Park- und Tieranlage konzipiert ist, benötigt man kein Fernglas, man ist auch schnell von dem einen Tier zum nächsten Tier. Das macht den Zoobesuch für Kinder besonders attraktiv.
Im übrigen ist auch der Preis sehr angenehm, wer schon in anderen Zoos oder Tierparks Deutschland war, darf sich hier über den günstigen Eintrittspreis freuen. (12€/8€, Kinder nur 4€). Im Frühling kommt eine neue Art nach Dresden: die Mohrenmakis (sehen aus wie schwarze Kattas)

 

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